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    Mein aktueller Lautsprecher-Weg

    Mit meiner P701G1 bin ich nach wie vor sehr zufrieden. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich mich in der Bassqualität noch verbessern könnte – gerade bei großem, komplexem Orchesterklang.

    Bei einem Händler durfte ich die C611 hören. Das war beeindruckend: die Pauken klangen klar im tiefen Konzertsaal, und daneben waren die Kontrabässe wunderbar gestaffelt zu erleben.
    Da kommt meine P701G1 nicht mit.

    Im August hatte ich dann die C411 probeweise bei mir im Raum. Die Detailauflösung in den Höhen war klasse aber auch irgendwie übertrieben präsent, der Grundton wirkte mir etwas zu dünn dagegen. Außerdem gefällt mir persönlich nicht so sehr, wenn eine Box auf einem Ständer steht und das Kabel frei in der Luft hängt.

    Die P701G2 habe ich mir ebenfalls zu Hause angehört. Der Umstieg würde sich für mich aber nicht lohnen – sie klang zwar aufgeräumter, aber auch etwas mager im Vergleich zur P701G1. Meine alte P701G1 bringt die Musik lebhafter rüber.
    Natürlich ist das alles stark von meiner Hörerfahrung und meiner Raumsituation beeinflusst.

    Die C611 ist mir gefühlt für meinen Raum zu groß. Deshalb möchte ich nun die T+A Talis S330 ins Visier nehmen.

    ==>> Hat jemand von euch schon einmal die Talis gehört und kann Eindrücke teilen?
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Name: P701G1_v1.jpg
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Name: C411.jpg
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Name: P611G2.jpg
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Größe: 12,5 KB
ID: 43666


    Robert,
    Musik am liebsten live und ohne Elektronik

    #2
    Hallo Robert

    und was ist mit einer Coax 511? Kleiner als die Coax 611 und klanglich oberhalb der Premium 701
    Norbert,
    der NUR den eigenen Ohren vertraut

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      #3
      Hallo Robert, hat sich jetzt mit den neuesten Nachrichten etwas überschnitten.

      Schau mal hier, würde ich an deiner Stelle unbedingt mal anhören:
      Basierend auf dem Strangpressprofil der Coax 611 wurde ein Bändchen-Horn-System aufgebaut - also zumindest im Hochtonbereich. Bass- und Mittelton sind „gewöhnlich“ konzipiert. Der grundsätzliche Gehäuseaufbau entspricht dem der Coax 611. Das heißt, die Längsversteifung des Profils und die Bitumendämmung sind


      Auf den Bildchen von meinem letzten Besuch kannst du auch so grob und ungefähr die Baugröße abschätzen.
      Norbert,
      der NUR den eigenen Ohren vertraut

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        #4
        Hallo Norbert,

        vielen Dank für deine Antworten und hilfeiche Vorschläge.
        Vor rund 8 Jahren hatte ich die C511 einmal zur Probe. Wenn ich mich richtig erinnere, ist sie etwa 2 cm niedriger als die C611 oder P801.
        Trotzdem wirkte die C511 in meinem Raum einen Tick zu dominant von der Größe her.
        Auch die gerade Front hat mir damals nicht so zugesagt. Die aktuellen Modelle mit ihrem konkaven Schwung gefallen mir optisch deutlich besser – sie wirken einfach eleganter
        Wenn ich umsteige, möchte ich auf jeden Fall den aktuellen technischen Stand mitnehmen.

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Name: 511. v2jpg.jpg
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ID: 43675
        Robert,
        Musik am liebsten live und ohne Elektronik

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          #5
          Hallo Robert,

          auf Dein Frage bzgl. C511 oder Talis330 kann ich Dir folgendes berichten:
          Ich bin glücklicher C511-Hörer und habe vor ca. 6 Jahren diese gegenüber der damaligen Talis300 ausgiebig beim Händler hören können.
          Beide haben ein sehr vergleichbares Niveau und meine Höreindrücke waren bei beiden sehr ähnlich, ich habe mich für die C511 entschieden, da ich die schwarz eloxierte, bei meinen keinsfalls rauhe Oberfläche, sehr schick finde und ich diese aus der Vorführung günstig erwerben konnte. Inzwischen ist doch die C511Ltd mit dem überarbeiteten Bändchen erhältlich. Wie groß ist denn Dein Raum, eine C511 zu dominant kann ich mir kaum vorstellen. Ich betreibe meine mit einem sehr schnellen (Audiodata) aktiven Bassmodul und das funktioniert in Summe C511 - Bassmodul - Raum sehr gut. Ich kann wunderbar Musik hören und genießen und darum geht es doch.

          VG Axel

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            #6
            Hallo Axel,

            freut mich, dass mein Blog ein wenig Ressonanz findet. Vielen Dank für Deine Erfahrung zur Talis S300 – solche Erfahrungen aus erster Hand sind immer wertvoll.

            Inzwischen hatte ich die Gelegenheit, die neuere S330 im Vergleich zur DARC 60 zu hören. Leider nicht in meinem eigenen Raum und auch nicht mit meiner gewohnten Elektronik, was eine endgültige Einschätzung natürlich erschwert. Die S330 hat dennoch einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Absolut beurteilen kann ich sie unter diesen Bedingungen aber nicht.

            Die DARC 60 spielte im direkten Vergleich allerdings noch einmal eine Klasse besser. Sie spielt feiner, zeigt musikalische Nuancen wunderbar auf und transportiert die Stimmung eines Stückes auf eine Art, die mich wirklich beeindruckt hat. Mit ihr bleibt Musik spannend, lebendig und ein Genuß. Ein Wermutstropfen: Die DARC 60 gibt es nur mit schwarzer Front.

            Wohin mich mein Lautsprecher‑Weg am Ende führt, kann ich daher noch nicht sagen. Wenn Interesse besteht, berichte ich aber gerne weiter, sobald es Neuigkeiten für den Blog gibt. Bis dorthin bin ich mich mit meiner Premimum 701 Gen1 zuzfrieden. Das Hören mit ihr macht mir auch Freude.

            VG
            Robert​
            Zuletzt geändert von alphaomega; 13.12.2025, 11:13.
            Robert,
            Musik am liebsten live und ohne Elektronik

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              #7
              DARC 60 zur Probe zu Hause


              Bass:
              Straff, kraftvoll, aber zu viel für mich, schiebt zu stark in meinem Raum trotz gezogener Bass Extension, Brahms 1. Sinfonie erster Satz die Pauke erschlägt einen fast. ( Meine bisherigen Maßnahmen mit Filter gingen immer zu Lasten Feindynamik und nicht ausbalancierter Gesamtklang ), Große Orchesterwerke nicht möglich, da es bei mir mit DARC 60 einfach dröhnt.

              Feindynamik:
              Musikalische Stimmung, feinste Nuancen, Phrasierungen und Interpretation bestens offengelegt, wieselflink, blitzschnelle Attacke, Musik bleibt spannend

              Hochton:
              Stimmig passender Hochton, ohne künstlichen Silberklang, einfach perfekt ausbalanciert. Höchste Sopran und Geigenlage sind eine Freude.

              Optik:
              Nicht mein Fall, "aufgeplatzter Hartschalenkoffer"

              Räumliche Abbildung:
              Wohl aufgrund meiner persönlichen Hörsituation nicht ausgeschöpft ( linke Box zu nah an der Wand, Sofa zu nah an Rückwand ), habe ich mir aber trotzdem insgesamt bei räumlicher Abbildung mehr von DARC erhofft.

              Grobdynamik:
              Kann ich nicht nutzen, ich muss mich auf 70 db beschränken
              Bei geringer Lautstärke werden die Mitten zunehmend müde.

              Persönliches Fazit:
              In meiner Hörsituation Aufwand nicht verhältnismäßig und zu bass lastig. Es muss auch der Höhr Raum stimmen.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DARC 60.jpg Ansichten: 0 Größe: 30,9 KB ID: 43945



              Zuletzt geändert von alphaomega; 16.05.2026, 16:12.
              Robert,
              Musik am liebsten live und ohne Elektronik

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                #8
                T+A Talis S 330 zu Hause


                Fazit:

                Mein Weg ist am Ziel.




                Klang:
                Sehr stimmig, perfekt ausgewogen.
                Sehr authentische, wunderschöne Klangfarben

                Fein Dynamik:
                Sehr musikalisch, feinste dynamische Darstellung, spannende Musikdarbietung

                Räumlichkeit:
                Räumliche Weite und Tiefe der Bühne. Trotz schwieriger Aufsteller Situation: Beste räumliche Abbildung.

                Orchester:
                Einzelne Instrumentenstimmen bleiben selbst in komplexen Orchesterstücken differenziert. Für mich werden jetzt auf meiner Anlage auch komplexe große Orchesterwerke in Tutti erlebbar. Auch wuchtige tiefe Kontrabass/Pauken Passagen bleiben stimmig.

                Kammermusik:
                Kammermusik, angenehm natürliche Tonalität, beste Feindynamik
                (Mit Stoff Front Abdeckung weniger direkt Klang, dann wirkt das Quartett geschlossener und mehr aus einem Guss)

                HMS Kabel:
                Beim Lautsprecher Kabel bin ich auf HMS Suprema mit Bi Wire Adapter umgestiegen, ohne Standard-Bi-Wire Kupfer Brücke. Damit nochmal deutliche Qualität Steigerung in musikalischer Realität möglich, feinste musikalische Aussagen werden deutlich! Ein Genuss ein volles differenziertes Klangbild zu erleben, ich kann die Entwicklung der musikalische Idee klar verfolgen und das macht es interessant.

                T+A TALIS, mein persönlicher Traumlautsprecher! In meiner Kette und meinen Raum habe ich mit Abstand noch keinen bessern gehört.
                Angesichts der überragenden Leistung und im Vergleich zu Konkurrenz extrem fairer Preis.

                Optik: Elegant, Mir persönlich gefällt sie.


                Bei TALIS fühle ich mich angekommen. Sie ist gekauft.
                Piega Premium ist verkauft.




                Klicke auf die Grafik fÃür eine vergrÃöÃerte Ansicht  Name: Talis 2 - Kopie.jpg Ansichten: 0 GrÃöÃe: 10,6 KB ID: 43947
                Zuletzt geändert von alphaomega; 16.05.2026, 17:49.
                Robert,
                Musik am liebsten live und ohne Elektronik

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                  #9
                  Hallo Robert,

                  mein Glückwunsch! So soll es doch sein, rundum zufrieden und nun nur noch Hören, Hören, Hören, ohne ständig nach wieteren Optimierungen zu suchen.
                  Außer evtl. noch die ein oder andere Raumakustikmaßnahme.
                  Du schreibst zum Bass der Talis jedoch gar nichts?

                  VG Axel

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                    #10
                    Hallo Axel,

                    Bass bei Talis passt.
                    Wenn 8 Kontrabässe, Tuba und Pauken gemeinsam los legen, war für mich meine alte 2,5 Wege teilweise enttäuschend. Klar kommt da auch was raus, aber ich war dann doch irgendwie froh, wenn diese Musikstelle durch war. Entsprechend hatte sich meine Musik Auswahl auf kleines Ensemble spezialisiert.

                    Die Talis bietet bei mir einen homogen ausgewogenen Bass. Der Bass klingt authentisch mit wohlig schönen Klangfarben. Trotz vollem Orchestergeschen bleibt die Muisk über das ganze Klangspektrum strukturiert, transparent. Der Tiefbass bringt eine herrliche Ausdehnung in die Raumtiefe.

                    Stichwort Raumakustik:
                    Verleitet durch Raumakustik Vermessung habe ich mal die AVVA von PSI Audio probiert, mich aber schließich dagegen entschieden. Die Bass Qualität hat bei mir vor allem gewonnen durch Ersetzen der Standard Kupfer Jumper am Bi Wire Terminal.

                    Mit der Talis ist es für mich ein Genuss so viel Neues und Schönes in der Musik entdecken zu können.

                    VG
                    Robert

                    Zuletzt geändert von alphaomega; 17.05.2026, 18:01.
                    Robert,
                    Musik am liebsten live und ohne Elektronik

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