Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Zurück zu Stereo - Verstärkerfrage

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Zurück zu Stereo - Verstärkerfrage

    Hi,

    bin von einem 5.1-Setup zurück auf Stereo. Habe nur noch die Piega C3 Ltd. und den P Sub 1 MK 2. Betrieben an einem alten Denon AVR 3805. Nun frage ich mich, ob ich mit einem Stereo-Verstärker nicht besser dran wäre. Was meint ihr, könnte ich einen deutlichen Klanggewinn erzielen? Mir sind Ortung, Staffelung und Auflösung wichtig.
    Habt Ihr einen Tipp - gerne ein älteres (gebrauchtes) Modell.

    Viele Grüße
    Bernd

    #2
    Im Prinzip spricht nur wenig dagegen es so zu lassen wie es ist.

    Ganz im Gegenteil. Wenn du weiterhin deinen Sub betreiben möchtest, musst du dich mit dem Bassmanagement beschäftigen. Bei Stereo-Amps ist das nicht so häufig.

    Du benötigst dann entweder

    - einen sog. auftrennbarern Vollverstärker (bzw. Vor-/Endstufen-Kombi)
    oder
    - der Amp verfügt über einen geregelten/gefilterten Sub-Ausgang.

    In beiden Fällen ist das Angebot überschaubar.
    Norbert,
    der NUR den eigenen Ohren vertraut

    Kommentar


      #3
      Ich vertrete hier ein andere Meinung.
      Sofern Du keine größeren Raumprobleme hast, die der AVR ausbügelt, solange halte ich die AVRs für im Nachteil bei Stereo.
      Ich selbst habe gerade in meinem Kino die Yamaha Vorstufe gegen eine Bryston Vorstufe getauscht, bin nach Jahren zum Purismus zurückgekehrt.
      Der Zugewinn an Klarheit und Räumlichkeit war wirklich hörbar, ich konnte nicht anders…
      (auch wenn ich weiß, das Verstärker alle gleich klingen - sollen)
      Cambridge Audio oder Marantz wäre meine Ideen, aber auch Denon hat schöne Vollverstärker gebaut…

      Kommentar


        #4
        Hallo Harald,

        ja, das stimmt schon, was du schreibst, aber ...

        Das "Problem" ist der Subwoofer. Wenn du den nicht sinnvoll integrieren kannst, verlierst du mehr, als du gewinnst.

        Und wirklich sinnvoll ist ein Subwoofer nur, wenn er als Hochpass läuft. Und dazu bedarf es eben der o. a. Ausstattung.

        Norbert,
        der NUR den eigenen Ohren vertraut

        Kommentar


          #5
          Danke für eure Antworten!
          Reicht ein „Pre-Out“ dafür aus?

          Kommentar


            #6
            Es gibt einen Unterschied in

            "funktioniert irgendwie"
            und
            "funktioniert perfekt".

            Über den "Pre Out" könntest du du Subwofer ansteuern. In dem Falle läuft der Subwoofer parallel zu den Hauptlautsprechern. Du musst dann am Subwoofer Pegel und obere Grenzfrequenz einstellen. Problem an der Stelle: Die Hauptlautsprecher bekommen weiterhin den vollen Frequenzumfang und werden nicht "entlastet". Weiterhin besteht ein erhöhtes Risiko, dass durch den parallen laufenden Subwoofer unerwünschte Interferrenzen entstehen. Denn du hast dann drei Schallquellen, die zum Teil die gleiche Frequenz abstrahlen, was die Gefahr beinhaltet, dass durch die ganzen Laufzeitdifferenzen eher Nach- als Vorteile entstehen. Das ist im Vorfeld kaum vorherzusagen, da viele Faktoren eine Rolle spielen.

            Im Idealfall hast du neben den Buchsen "Pre out" noch die Buchsen "Amp in" oder "Main In" (oder so ähnlich). Genau das wäre der auftrennbare Vollverstärker.
            Hier nur mal als Beispiel ein Accuphase Vollverstärker. Dort siehst du die entsprechenden Buchsen.


            Der Sub wird über "Pre out" angesteuert. Im Subwoofer wird das Signal gefiltert und dann an den "Main In" geschickt. Die Endstufe des Amps bekommt somit das vom Tiefbass befreite Signal, die Hauptlautsprecher arbeiten erst ab ~80 Hz.

            Systemimmanent ist diese Schaltungsvariante bei Vor-/Endstufenkombis.

            Ganz selten ist ein gefilterter Subwoofer-Ausgang im Stereo-Vollverstärker. Wenn ich micht richtig erinnere, hat(te) mal AVM so einen Amp. Dann kannst du im Vollverstärker die ganzen Parameter einstellen und die Hauptlautsprecher bekommen ebenfalls ein vom Tiefbass befreites Signal.
            Norbert,
            der NUR den eigenen Ohren vertraut

            Kommentar


              #7
              Ah, OK, dann wird es echt dünn bei der Auswahl.

              Hat jemand Erfahrung mit Bi-Amping mit einem Denon AVR? Lohnt sich das klanglich?

              Bernd

              Kommentar

              Lädt...
              X